Headerbild Integration: Kinder beim Sport

Integration, Inklusion und Flüchtlinge im Sport

Der Landessportbund NRW will als Impulsgeber und Gestalter den organisierten Sport für Integration und Inklusion begeistern und öffnen. Dabei fördert er die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Migrationshintergund und Menschen mit Behinderung.

Gleichberechtigte Teilhabe mit den Möglichkeiten des Sports

Wie Integration und Inklusion gelingen können, ist und bleibt eine zentrale Aufgabe in unserer Gesellschaft. Der Sport kann zwischen verschiedenen Kulturen und sozialen Gruppen seine verbindende Kraft entfalten und verfügt er über ein hohes Potenzial, um Integration und Inklusion aktiv und erfolgreich zu gestalten. Bei der Nutzung dieses Potentials trägt er als zivilgesellschaftlicher Akteur wesentlich zur Stärkung des friedlichen und demokratischen Zusammenlebens bei.

Kompetenzzentrum für Integration und Inklusion im Sport

Zur nachhaltigen und langfristigen Verankerung dieser Querschnittsaufgaben in der nordrhein-westfälischen Sportentwicklung hat der LSB NRW seit 2015 die Bearbeitung beider Themen in einem „Kompetenzzentrum für Integration und Inklusion im Sport“ gebündelt. Die Mitarbeiter/-innen sind u.a. für Fragen der finanziellen Förderung, Beratung und Schulung, Konzept- und Projektentwicklung, Information und Kommunikation sowie der Kooperation und Vernetzung zuständig.

Siggi Blum, Leiter des Kompetenzzentrums für Integration und Inklusion im Sport

Siggi Blum, Leiter des Kompetenzzentrums für Integration und Inklusion im Sport.
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Ansprechpartner/-innen

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die »Mitarbeiter/-innen des Kompetenzzentrums.

"Von der Willkommenskultur zur Integration"

"Von der Willkommenskultur zur Integration"

Angesichts der vor uns liegenden Herkulesaufgabe „Integration“ hat der LSB NRW Anfang 2016 das »Handlungskonzept "Von der Willkommenskultur zur Integration" -  für eine nachhaltige interkulturelle Öffnung des organisierten Sports in NRW“ beschlossen. Dieses ist zunächst auf 10 Jahre bis 2025 angelegt, umfasst vier zentrale Handlungsfelder und soll im Verbundsystem mit den Bünden und Verbänden umgesetzt werden. Es berücksichtigt die bereits vorhandenen langjährigen Erfahrungen in der Integrationsarbeit im Sport sowie das bisherige große Engagement vieler Sportvereine in NRW für eine gelebte Willkommenskultur im Bereich der Flüchtlingshilfe. Verbandspolitisch gestützt wird es durch das »Grundsatzpapier „Sport und Integration“ von 2013. Eine wichtige Säule bei der Umsetzung dieses Konzeptes ist das Bundesprogramm „Integration durch Sport“, welches der LSB NRW bereits seit über 25 Jahren wesentlich mitträgt.

Gemeinsamer Sport für Menschen mit und ohne Behinderung

Gemeinsamer Sport für Menschen mit und ohne Behinderung

Im Bereich der Inklusion verfolgt der LSB NRW das Ziel, Menschen mit Behinderung den uneingeschränkten Zugang zum Sport und eine gleichberechtigte Teilhabe im Sport zu ermöglichen. Erste positive Erfahrungen wurden in einem gemeinsamen Projekt „Sport und Inklusion im Verein“ mit dem BRSNW und einigen Sportvereinen gesammelt. Bisherige Erkenntnisse sind eingeflossen in ein »Positionspapier „Sport und Inklusion“ sowie in einen daran anknüpfenden „Aktionsplan Sport und Inklusion“.