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Mitgliederversammlung des Bildungswerks

Weiterbildungseinrichtung des Sports auf gutem Kurs

25.11.2010
  • Präsidium des Bildungswerkes
  • Präsidium des Bildungswerkes (v.l.): Bert Gerkens, Silke Stockmeier, Stefan Klett, Mona Küppers und Manfred Peppekus

 

 

 
„Wir können sehr stolz auf das Erreichte sein, aber wir müssen unsere Qualität nicht nur halten, sondern stetig ausbauen“, brachte es Manfred Peppekus, Präsident des Bildungswerks des Landessportbundes NRW auf der Mitgliederversammlung in Essen am 20. November auf den Punkt. „Wer aufhört, sich verbessern zu wollen, hat aufgehört, gut zu sein.“

Das Bildungswerk ist heute unangefochtener Marktführer in unserem Bundesland. Auch bundesweit nimmt das Bildungswerk eine Ausnahmestellung ein. Als anerkannte Weiterbildungseinrichtung des Sports ist es die erste Adresse für alle, die im und für den Sport lernen und lehren möchten.

Die Unterstützung aus Landesmitteln ist kontinuierlich zurückgegangen, im Berichtsjahr 2009 auf knapp unter eine Million Euro. „So bitter dieser Rückgang ist, unsere Geschäftszahlen zeigen, dass wir uns zum überwiegenden Teil aus eigener Kraft finanzieren können. Dass unsere Angebote in einem umkämpften Markt ankommen und dass wir flexibel auf Kundenwünsche eingehen können“, sagte Manfred Peppekus. Peppekus hätte es auch so sagen können: Das Bildungswerk ist eine sehr erfolgreich geführte Non-Profit-Organisation!

Effizient und wirtschaftlich

Die externe Unternehmensberatung „Rosenbaum und Nagy“ hat in einer kürzlich durchgeführten Untersuchung bestätigt, dass sich die Eigeneinschätzung des Bildungswerks, auf einem guten Kurs zu sein, auch von außen bestätigt. „Das Bildungswerk arbeitet insgesamt effizient und damit wirtschaftlich vertretbar. Die Qualität der Arbeit wird von den Nutzern und Kunden gelobt und ist durch den erfolgreichen Zertifizierungsprozess noch einmal bestätigt worden.“

Die Unternehmensberatung hatte rund 30 Bildungswerke und -einrichtungen untersucht. Das Ergebnis: „Das Bildungswerk nimmt in Bezug auf Qualität und Wirtschaftlichkeit eine Spitzenposition ein.“  Dazu der Kommentar von Manfred Peppekus: „Wir haben die Unternehmensberatung nicht beauftragt und auch nicht bezahlt. Insofern kann nicht von einem `Gefälligkeitsgutachten`die Rede sein.“

Peppekus räumte ein, dass es bei so viel Licht auch Schatten gebe. „Es gehört zu unserem Selbstverständnis, dass wir genau wissen wo wir uns noch verbessern müssen und auch wollen. Neben der Verbesserung interner (Kommunikations)Prozesse und der Etablierung neuer Führungsinstrumente möchte das Bildungswerk auch den Bereich „Marketing, PR und Werbung“ intensivieren.

Mit einer programmatischen Rede zu den Themen „Qualität“ und „Kundenorientierung“ stellte Eberhard Kundoch, Vorstandsvorsitzender des Bildungswerks, die Delegierten auf die zukünftigen Herausforderungen ein. „Qualitätsdenken ist eine Geisteshaltung. Das Streben nach Qualität muss als Maxime in unseren Köpfen verankert sein und sich wie ein roter Faden durch unsere Handlungen im Bildungswerk ziehen und in allen Arbeitsprozessen spiegeln. Es geht nicht nur um die Sicherung von Qualität, wir wollen das Management von Qualität in allen Prozessen, in der Kommunikation, in der Führung.“

Abschließend präsentierte Stefan Klett, Bildungswerk-Vizepräsident „Finanzen“,  den Wirtschaftsplan, der in Anlehnung an denjenigen des LSB eine leistungsgenaue Darstellung und Transparenz schafft. „Damit kann das Bildungswerk sehr gut gesteuert werden.“

Erfolgskurs seit 1975

Das Bildungswerk wurde im Jahre 1975 als eine der ersten staatlich anerkannten Weiterbildungseinrichtungen des Sports gegründet. „Wenn mir damals einer erzählt hätte, dass wir 2010 über 10.000 Sportkurse, Qualifizierungsmaßnahmen und Reisen mit Sport-Lern-Angeboten offerieren können, das hätte ich nicht geglaubt“, sagte Eberhard Kundoch in Essen.

Mit seinen 38 Außenstellen bei Sportbünden und Fachverbänden ist das Bildungswerk NRW fast landesweit präsent. So findet jeder ein umfangreiches Angebot direkt vor Ort. Dabei verfügt es als Partner der Sportvereine stets über ausgezeichnete Räumlichkeiten und zudem über moderne Sportschulen des Landessportbundes NRW, in denen Ausbildungen oder Seminare auch zentral durchgeführt werden.

Über 100.000 Teilnehmer nutzen die Angebote. Eine Vielzahl ehrenamtlicher Helfer, fast 100 hauptberufliche Mitarbeiter und über 2.500 sportpädagogische Kursleiter gestalten das Programm und stehen für qualifizierte Betreuung

Text: Theo DüttmannFotos: Andrea Bowinkelmann 

 

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